Auto & Schiffs -
Modellsportverein e.V.
Ober - Ramstadt

Wir sind ein Modellbauclub im hessischen Ober-Ramstadt, auch als "Stadt der Farben" bezeichnet.

Unsere Mitglieder bauen und betreiben Schiffs-, Auto- und Truckmodelle aller Art. Seht euch unsere Modelle in der Bildgalerie an, und holt euch eventuell eine Inspiration für eure Modelle.

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Caribia

Das Modell wurde uns von Frau Schobert aus Lindenfels gespendet. Gebaut wurde es wohl in den 60er - 70er Jahren des letzten Jahrhunderts von dem Vater der Frau Schobert, der leider im November 2014 verstorben ist.

Caribia, Baunummer 449

Hergestellt wurde die Serie von 1963 bis 1969 in 31 Einheiten, wobei zum Ende der Serie weitere drei technisch sehr ähnliche Schiffe des Typs Pazifik entstanden. Es wurden 18 Schiffe für die Sowjetunion, je vier Schiffe für norwegische und französische Reedereien, drei für die Volksrepublik China und zwei für Schweizer Rechnung gebaut. Vorgesehen sind die als Volldecker ausgeführten Schiffe vorwiegend für den kombinierten Transport von Stückgut, Schwergut und Industrieausrüstungen, sowie Kühl und Gefrierladung, aber auch Schüttgutladungen und teilweise Kraftfahrzeuge.

Angetrieben wurden die Schiffe von einem direkt auf den Festpropeller wirkenden 5994 kW Zweitakt-Dieselmotor des Typs K9Z70/120A5, den der Hersteller VEB Dieselmotorenwerk Rostock in Lizenz der von MAN fertigte.

Die mit einem Wulstbug versehenen Rümpfe sind in Sektionsbauweise zusammengefügt.

Die fünf Hauptladeräume mit einem Rauminhalt von 16.779 m3 Kornraum und 16.134 m3 Ballenraum verfügen über ein Zwischendeck. Die beiden Kühlladeräume verfügen über weitere 717 m3 Rauminhalt. Es können in einigen Schiffen der Baureihe auch Kraftfahrzeuge auf zusätzlichen klappbaren Zwischendecks transportiert werden. Das an drei "A"-förmigen Zweibeinmasten angebrachte Ladegeschirr besteht aus zehn 5/10-Tonnen-Ladebäumen, vier 10-Tonnen-Ladebäumen, einem durch Umsetzen für die Laderäume II un III verwendbaren 60-Tonnen-Schwergutbaum und einem 2-Tonnen-Bordwippkran.

 

Das ist das einzige Schiff das dem Modell ähnelt, das wir geschenkt bekommen haben. Wir haben uns deshalb entschlossen das Schiff als Vorbild zu nehmen.
Wir haben angefangen das Modell zu demontieren und beginnen jetzt damit die einzelnen Teile zu restaurieren. Zuerst ist der Rumpf dran. Wir stopfen Löcher und dann wird der Rumpf komplett geschliffen. Oberhalb der Wasserlinie ist ein etwa 2 cm hoches Brettchen zu sehen, das wir dort angebracht haben. Der Vorbesitzer hatte hier eine Vertiefung mit einer Reihe von Luken vorgesehen. Auf der anderen Seite war das Schiff durchgehend glatt, ohne Luken. Wir wollten beide Seiten gleich machen.
Mit schwerem Gerät gings ans Schleifen des Rumpfes. Es stellte sich raus das der Rumpf doch schon sehr brüchig ist. Größtenteils wurde der Rumpf mit Balsaholz verkleidet. Schon ein kleineres Stück Treibgut auf dem See hätte den Titanic Effekt auslösen können. Als nächstes wird der Rumpf gespachtelt und dann mit Glasfaser überzogen.

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